Testberichte

OKI B700: Die können was vertragen [FACTS, Ausgabe 08/2013]

16/09/2013

Die können was vertragen ...

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Die Ansprüche an ein Drucksystem sind in vielen Unternehmen gestiegen: Es soll hohe Druckvolumina bewältigen, schnell sein und eine ausgezeichnete Qualität liefern können. Der FACTS-Test beweist, dass es sich bei den neuen S/W-LED-Druckern der B700er-Serie von OKI um solche Systeme handelt.

Mit einem monatlichen Druckvolumen von bis zu 200.000 Seiten kommen die neuenA4-Schwarzweißdrucker OKI B721dn und B731dnw daher. Kein Wunder, denn OKI hat die neuen Systeme für mittlere bis große Arbeitsgruppen konzipiert, die ihre Druckaufträge schnell und reibungslos erledigen möchten.

Kaum Zeitverluste
Dass dieser Wunsch umsetzbar ist, belegt der FACTS-Test: Ob es sich um den Ausdruck von einfachen Word-, Excel- oder Power-Point-Dateien handelt – es gab bei den Messungen kaum Zeitverluste. Die Grundgeschwindigkeit von 47 Seiten beim B721dn und beim B731dnw von 52 Seiten in der Minute konnten die beiden Printer durchgängig einhalten. Kleine, aber völlig unspektakuläre Zeiteinbußen gab es bei den Duplexaufgaben. Große PDF-Dateien, die für manch einen Drucker dieser Klasse immer noch eine Qual sind, stellten für die neuen OKI Drucker kein Problem dar. Schon nach kürzester Zeit lagen die geforderten Drucke im Ausgabefach.

Grosser Papiervorrat
Damit der Anwender bei diesen hohen Geschwindigkeiten nicht zu oft Papier nachlegen muss, sollte ein Drucker dieser Klasse mit einem genügend großen Papiervorrat ausgestattet sein. In der Standardversion gibt es bei beiden Druckern 530 Blatt zuzüglich 100 Blatt über den Universaleinzug. Optional lassen sich die Geräte mit bis zu 3.160 Blatt aus fünf Papierzufuhren aufrüsten.

Die Medienhandhabung zeigt sich dabei als sehr flexibel, denn es können unter anderem sowohl Papiersorten mit einem Gewicht von bis zu 253 g/qm2 als auch Banner mit einer Länge von bis zu 1,3 Metern verarbeitet werden. Dass die neuen OKI-Drucker schon in der Standardversion mit einer Duplexkassette für das doppelseitige Drucken ausgerüstet sind, versteht sich von selbst. Der interne Speicher bietet eine Kapazität von 256 MB, die sich bis auf 768 MB bei den großen Modellen erweitern lässt. Optional kann der Anwender sich zudem für eine 160 Gigabyte große Festplatte entscheiden. Alle Geräte der Serie sind netzwerkfähig und mit einem USB-2.0-Anschluss ausgestattet. Darüber hinaus kann der Anwender auch Dateien über einen USB-Stick ausdrucken, der sich direkt vorn (rechts an der Seite) in die USB-Direktschnittstelle stecken lässt. Der Computer muss dabei noch nicht einmal eingeschaltet sein.

Auch an die Sicherheit hat man bei der Entwicklung der OKI-Printer gedacht: So gibt es eine verschlüsselte Datenübertragung, SNMPv3 und IPsec für ein sicheres Netzwerk sowie die Funktionen Zugangskontrolle über PIN und Secure Print per PIN. Um die Vielseitigkeit noch weiter zu steigern, bietet das Modell B731dnw eine Verbindung über WLAN.

Auflösung: 1.200 x 1.200 dpi
Die Qualität der Ausdrucke kann sich ebenfalls sehen lassen. Der Grund für die hohe Qualität ist eine Druckauflösung von 1.200 x 1.200 dpi. Die geforderten Ausdrucke wie beispielsweise Fotos, Graustufenverläufe und der Druck von kleinen Schriften wurden mit der vollen Punktzahl belohnt.

FAZIT
Wieder mal ein großer Wurf von OKI, denn die LED-Technik der Geräte ist mittlerweile so ausgereift, dass der Hersteller eine dreijährige Vor-Ort-Garantie auf die Drucksysteme gibt. Sowohl an der Produktivität als auch an der Qualität der Ausdrucke gibt es nichts auszusetzen. Besonders gefallen haben der Redaktion die ressourcenschonenden Funktionen wie der Tonerspar- und Deep-Sleep-Modus, die geringen Stromverbrauchswerte und die ergiebigen Tonerkartuschen.

Download:  Kommunikation vom Feinsten [FACTS, 08/2013, Klaus Leifeld] 

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