Testberichte

OKI MC361dn: Sieger "Schnellster Drucker" [com!, 12/2011]

07/11/2011

Großer Dauertest: 12 Multifunktionsgeräte

award_mc361dn_com_12-2011_200px.gifDieser Dauertest ermittelte die Qualität von Textdruck – erstmals wissenschaftlich mit dem Messverfahren DC-Tau Print. Die Tests fanden unter praxisnahen Bedingungen für Textdruck statt: Die Geräte druckten in der Standardeinstellung der Druckertreiber auf gewöhnlichem Office-Papier. Zudem ermittelten wir die Auflösung bei der Treibereinstellung für beste Druckqualität auf Fotopapier. Das erstaunlichste Testresultat: Die Auflösung hat viel weniger mit der Druckqualität zu tun, als gemeinhin an genommen. Als wir nämlich in der Treibereinstellung für beste Druckqualität druckten, brachten die Geräte – anders als erwartet – nicht automatisch die höchste Auflösung zu Papier. Bei der Hälfte der Testkandidaten war vielmehr das Gegenteil der Fall: Fotos, die in der Einstellung für höchste Druckqualität gedruckt wurden, hatten eine niedrigere Auflösung als Texte, die mit der Standardeinstellung gedruckt wurden. Bei einigen Geräten lag das vermutlich daran, dass beim Standarddruck nur das pigmentierte Textschwarz zum Einsatz kam. Beim Druck auf Fotopapier hingegen wurde das Schwarz aus allen Farben plus Fotoschwarz zusammengesetzt. Je mehr Tintentropfen jedoch übereinander platziert werden, desto ungenauer lassen sie sich positionieren und desto niedriger wird die Auflösung. ... Getestet wurden Multifunktionsgeräte zu Preisen zwischen 165 und 650 Euro.

OKI MC361dn
Der Laserdrucker von OKI war das schnellste Gerät im Test.
Am schnellsten druckte das MC361dn von OKI. Das LED-Gerät war mit einem Preis von 650 Euro das teuerste Gerät im Test. Neben einer Papierkassette hat das MC361dn auch einen vernünftigen Universaleinzug. Die Auflösungen waren für ein tonerbasiertes Gerät sehr hoch: 386 dpi bei der Standardeinstellung, 395 dpi in der Treibereinstellung für höchste Druckqualität.

  • schnellstes Gerät im Test

  • niedrige Betriebskosten

Fazit
Jedes getestete Gerät druckte Texte in korrespondenztauglicher Qualität. Die Hälfte der Testteilnehmer druckte in der Treibereinstellung für beste Druckqualität nicht mit der höchstmöglichen Auflösung des Geräts. [Guido Sieber/ud]

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