Testberichte

OKI B840: Sehr Gut [PC Pr@xis, 07/2011]

09/06/2011

Kompakter DIN-A3-Drucker

award_b840_pcpraxis_sehrgut_07-2011_250px.jpgWer Okis B840 zum ersten Mal sieht , denkt, einen imposanten Abteilungsdrucker vor sich zu haben. Allerdings nur so lange, bis er gewahr wird, dass der Monochrom-Laser nicht nur Papier im DlN-A4-, sondern auch im DIN-A3-Format bedrucken kann. Denn für eine A3-Maschine wiederum legt der Ob einen sehr dezenten Auftritt hin. Er besitzt zwar nicht mehr ganz Arbeitsplatzformat, ist aber eben auch kein Trumm, der nur auf dem Flur oder im Kopierzimmer unterzubringen wäre. Selbst in unserer Testausführung mit zusätzlichem Tray täte es ein Tisch mit einer Platte, die etwa 60 x 60 cm messen müsste. Nur einigermaßen tragfähig müsste sie sein, denn immerhin wiegt der B840 in der üppigsten Variante mit zweitem und drittem Papierfach dann gut über 40 Kilogramm. Dafür ist das Gerät aber auch leistungsmäßig ein echtes Schwergewicht. Mit 40 DlN-A4-Seiten in der Minute schafft er ordentlich was weg und wenn er auf DIN A3 druckt, dann immer noch 22 Seiten pro Minute. Dank schnellem Prozessor und serienmäßigen 128 MB RAM (max. 640 MB) ist er in der Lage, die Druckaufträge zügig abzuarbeiten, die ihm wahlweise per Netzwerk oder aber USB zugespielt werden können. Im LAN-Betrieb erweist sich der B840 als ausgesprochen flexibel, weil er sowohl Postscript 3 als auch PCL5e spricht, sodass er auch in heterogenen Umgebungen betrieben werden kann. Rüstet man die Maschine mit einer optionalen SD-Card nach, ist sogar Secure Print möglich. Über die Druckergebnisse muss man nicht viele Worte verlieren: Die LED-Engine leistet erstklassige Arbeit, das Druckbild ist sauber und gestochen scharf. Die Graustufenumsetzung von Fotos erledigt der B840 auf ordentlichem Niveau. Ungewöhnlich für Oki ist allerdings das Toner-Konzept, denn hier kommt eine integrierte Kartusche zum Einsatz, die gleich auch die Trommel beinhaltet. Das geht aber in Ordnung, weil der Toner auf 20.000 Seiten (DIN A4) ausgelegt ist. Danach sind bei den meisten Laserdruckern die Bildtrommeln ohnehin reif für den Austausch. Außerdem ist so die Kalkulation der Verbrauchskosten relativ simpel: Der Kartuschenpreis deckt im Prinzip alles ab. Das bedeutet einen Seitenpreis von etwa 1,2 Cent. Damit ist der B840 recht günstig unterwegs. Überhaupt ist der Oki vergleichsweise günstig, weil er in der DN-Variante, also mit zusätzlicher Duplex-Einheit, in freier Wildbahn für gut 1.200 Euro erhältlich ist, inklusive Dreijahresgarantie mit Vor-Ort-Service am nächsten Tag. Damit ist die Maschine sogar nahezu der günstigste DIN-A3-fähige Monochromlaser auf dem Markt. (Markus Mizgalski)

PRESSE CENTER